Pflegeprodukte im Badezimmer: Barcode scannen und gruseln

Eigentlich wollte ich, während Sinja ihre Zähne putzt, nur mal eben meine Pflegeprodukte, denen ich überwiegend seit Jahren treu bin, auf Mikroplastik scannen. Denn ein erklärtes Ziel meiner Öko-Challenge ist es, so wenig wie irgendwie möglich, Plastik zu verwenden. Die Problematik von Mikroplastik in den Pflegeprodukten ist hinreichend bekannt und kann frau auch auf den Seiten von Greenpeace nachlesen.

Für den Barcode-Scan meiner Pflegeprodukte habe ich mir die App Codecheck auf mein Smartphone geladen. Darin ist auch die Palmöl-Bewertung von Greenpeace und vom WWF integriert. Es gibt weitere Apps zum Scannen: Utopia.de hat die „grünen Apps“ im Oktober 2016 auch schon unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse meiner Scans waren so gruselig, dass ich nicht aufhören konnte, meine kompletten Pflegeprodukte zu scannen. Neben Mikroplastik fanden sich Inhaltsstoffe, mit denen ich – naiver weise – nicht gerechnet habe.
Die rechte Liste zeigt beispielhaft die Inhaltsstoffe meiner Body Lotion „Repair & Care“ von Nivea:
2 Stoffe hormonell wirksam, 2 Stoffe sehr bedenklich, Palmöl, 2 Stoffe leicht bedenklich und 12 unbedenkliche Stoffe.

Ich habe fast alle Pflegeprodukte im Badezimmer aussortiert, die hormonell wirksamen zuerst:

Übrig geblieben sind nur zwei Produkte aus der Hipp-Pflegeserie meiner Tochter. Ich werde zukünftig mit dem Scanner durch Budni laufen und mir neue Pflegeprodukte suchen.

Vertrauenswürdige Siegel nennt Greenpeace: