10 Dinge, die Eltern ihren Kindern nicht geben sollten

Als Mutter denke ich auch für meine 10-jährige Tochter mit und bin immer eifrig am googeln. Es gibt sehr viele Ratgeber und Checklisten. Ich habe die Checkliste „10 Dinge, die Eltern ihren Kindern nicht geben sollten“ auf utopia.de für mich abgearbeitet und festgestellt, wo ich bzw. meine Familie steht. Und hier mein – nicht geschöntes – Ergebnis:

1. Süßigkeiten, die so tun als wären sie keine
Wir achten beim Einkauf auf den Zuckergehalt von unseren Lebensmitteln und kaufen zum Beispiel Cornflakes statt Frosties. Aber es gibt immer wieder Sünden in unserem Einkaufswagen, wenn meine Tochter mit einem entwaffnenden Augenaufschlag den Joghurt mit den Schokoflakes zwischen den anderen Produkten versenkt.

2. Herkömmliche Babyphones: Gefahr durch Strahlung
Aus dem Alter ist meine Tochter raus, haben wir gebraucht gekauft und uns leider erst hinterher über die Strahlungsbelastung schlau gemacht und dann nicht mehr benutzt. Im Übrigen schalten wir abends unser WLAN aus und schalten die mobilen Daten an unseren Handys ab. Sinja hat ein Handy zum Abspielen ihrer Hörbücher. Sie ist damit nicht im Netz.

3. Billig-Klamotten von H&M, Kik und Co.
Ich bin ein großer Ebay-Fan und kaufe überwiegend gebrauchte Kindersachen. Dabei gebe ich Markenartikeln den Vorrang, wobei ich nicht genau weiß, wo Esprit & Co. fertigen. Und wenn es Kleiderpakete sind, kann ich nicht ausschließen, dass Teile von H&M und Kik dabei sind.

4. Schokolade: Bitte für Kinder, nicht von Kindern!
Es wird bei uns nur Schokolade in dringenden Ausnahmefällen gekauft, aber nicht auf Vorrat. Dabei achten wir noch nicht darauf, woher die Schokolade kommt. Das Fair-Trade-Siegel ist uns bekannt, aber die Schokolade von gestern Abend hatte dieses Siegel nicht.

5. Babywasser: überflüssig
Das gab es bei uns nie. Wir trinken das Hamburger Leitungswasser!

6. Obstbrei in Tüten: Früh übt sich der Wegwerf-Konsument
Wir hatten noch den guten Obstbrei im Gläschen und manchmal sogar selbst gemachtes Apfelmus.

7. Zum Heulen: Nespresso für Babys
Das haben wir nicht benutzt und würden das auch nicht tun. Wir Erwachsenen sind gerade dabei unsere Nespresso-Maschine ausser Betrieb zu nehmen. Wenn die letzten Kapseln getrunken sind, ist damit endgültig Schluss. Dann wird der Kaffee wieder von Hand gefiltert.

8. Kinderwurst: niedliche Grausamkeit
Wir essen Wurst nur in Ausnahmefällen. Den Kochschinken kaufen wir seit einem Monat an der Frischfleisch-Theke unseres Vertrauens. Kinderwurst gab es in den letzten 10 Jahren nur bei Verwandten und wenn unsere Tochter uns beim Einkauf ausgetrickst hat.

10. Spielzeug: Falsche Freunde
Das ist ein dunkles Kapitel im Kinderzimmer unserer Tochter. Hier wimmelt es nur so von Kuscheltiere und viele davon sind immer mit im Bett. Keines der Kuscheltiere ist auf Schadstoffe geprüft. Da müssen wir schnellstmöglich nachholen!

Und: Nicht zu viel
Und wieder erwischt. Das Playmobil-Foto könnte durchaus im Zimmer meiner Tochter entstanden sein. Allerdings ist das meiste über Ebay gebraucht gekauft. Aber einiges kauft sich meine Tochter von ihrem Taschengeld selber. Und dann ist es neu!

Das ist ein sehr durchwachsenes Ergebnis. Das reicht nicht, um sich selbst auf die Schulter zu klopfen!