Mein ökologischer Fußabdruck ist schlecht!

Heute habe ich die Seite www.fussabdruck.de entdeckt und habe mich durch die 13 sehr schön illustrierten Fragen geklickt und meinen ökologischen Fußabdruck ermittelt:

Ökol. Fußabdruck 7-9-2017

Eigentlich hatte ich ein besseres Ergebnis erwartet, denn ich mache schon so einiges, was den Kategorien Ernährung, Wohnen, Konsum und Mobilität zuzurechnen ist. Aber offensichtlich reicht das nicht! Um das zu ändern, habe ich in meiner Auswertung viele Tipps für die vier Bereiche Ernährung, Wohnen, Konsum und Mobilität bekommen:

Tipps für den Bereich Ernährung

  • Fleisch- und Wurstverzehr
    Täglich Fleisch und Wurst beschert Dir einen großen Fußabdruck. Du kannst versuchen, zweimal in der Woche Fleisch oder Wurst durch pflanzliche Leckereien zu ersetzen. Das ist auch gesund.
  • Tierische Produkte
    Es gibt zu jedem tierischen Produkt gesunde Alternativen. Experimentiere mit Tomaten, Pilzen, Möhren, Gurken, Zwiebeln, Erbsen, Nüssen, Kichererbsen, Linsen & Co. So wird Dein Speiseplan interessanter und Dein Fußabdruck kleiner.
  • Fischverzehr
    Wenn Du Fisch kaufst, kannst Du auf das MSC-Siegel achten. Außerdem gibt es Fischführer, die erklären welche Fische unbedenklich sind. Karpfen und Forelle sind meist okay.
  • Bio Lebensmittel
    Bei welchen Lebensmitteln ist Dir Bio-Qualität wichtig? Willst Du zum Beispiel die konventionelle Massentierhaltung unterstützen? Entscheide Dich bewusst!
  • Regional und saisonal
    Im Sommer kannst Du Dich leicht mit heimischen Obst und Gemüse versorgen. Wie wäre es für die anderen Jahreszeiten mal mit einem saisonalen Kochkurs?
  • Lebensmittelverschwendung
    Wenn Lebensmittel wirklich verdorben sind, muss man sie wegschmeißen. Achte jedoch darauf, dass sich solche Fälle nicht häufen! Fordere auch den Lebensmittelhandel auf, Verschwendung zu vermeiden!

Tipps für den Bereich Konsum

  • Fuhrpark
    Spritsparkurs: vorrausschauend und mit niedrigen Drehzahlen fahren, auf den Reifendruck achten, Kurzstrecken vermeiden und Fahrgemeinschaften nutzen. Sind Fahrrad, ÖPNV, Elektroroller oder Carsharing mögliche Alternativen zum Auto?
  • Einrichtung
    Achte bei Neuanschaffungen auf Umweltfreundlichkeit. Das meint auch Langlebigkeit, Funktionalität und Ästhetik. Nicht alles muss man in der eigenen Wohnung rumstehen haben. Für viele Dinge ist „Nutzen statt Besitzen“ eine praktische Möglichkeit.
  • Konsumgüter
    Schlanke Geldbörse, kleiner Umweltverbrauch – so die Faustregel. Mit den richtigen Tricks bedeutet das nicht Spaßverzicht: Tauschen, Leihen, Teilen, Schenken, Selbstmachen, Reparieren und vor allem konsumfreie Hobbys erlernen.
  • Müll
    Abfallvermeidung schont Umwelt und Betriebskosten: unverpackte Ware kaufen, Zeitschriften leihen und teilen, Kleinportionsverpackungen vermeiden, Recyclingpapier nutzen, …

Tipps für den Bereich Mobilität

  • Bus und Bahn
    Umweltfreundlicher als Bus und Bahn sind nur Gehen und Radfahren. Für das Auto sind die Öffentlichen oft eine gute Alternative, vielleicht auch mit Park & Ride.
  • Flugzeug
    Fliegen ist richtig übel für das Klima. Toll, dass Du ohne auskommst.

Tipps für den Bereich Wohnen

  • Wohnfläche
    Ein maßvoller Wohnraum lässt sich mit geringen Kosten heizen und funktional einrichten. Bleib dabei!
  • Heizung
    20 Grad sind eine optimale Raumtemperatur für Wohn- und Kinderzimmer.

Dann kann ich ja loslegen mit meiner persönlichen Öko-Challenge!